LTE-Speed der Netzbetreiber

Der LTE-Speed der vier deutschen Netzbetreiber kann je nach Standort stark variieren. Dies liegt vor allem daran, mit welchen LTE-Frequenzen ein Anbieter eine Region ausgebaut hat. Auf dem Land nutzen alle Netzbetreiber ausschließlich die LTE-Frequenzen mit 800-MHz. Die 4G-Frequenzen aus der Digitalen Dividende können einen großen Umkreis mit LTE abdecken, ermöglichen jedoch nur einen LTE-Speed von bis zu 50 Mbit/s im Download.

Die Städte baut bisher nur die Deutsche Telekom konsequent mit bis zu 100 Mbit/s aus. Um diesen LTE-Speed zu erreichen, nutzt T-Mobile in den Städten und Ballungsgebieten die 1800-MHz-Frequenzen. Der Netzbetreiber Vodafone setzt beim Ausbau der Städte vor allem auf die 800-MHz-Frequenzen, wobei man 2013 einzelne Stellen gezielt mit 2600-MHz ausbauen möchte.

Der Anbieter o2 nutzt beim LTE-Speed in den Städten bisher ausschließlich 800-MHz. Erst wenn LTE den Massenmarkt erreicht hat, möchte man die 2600-MHz-Frequenzen auch in Ballungsgebieten nutzen. Laut o2-Chef René Schuster könnte 4G bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013 den deutschen Massenmarkt erreichen. Wenn E-Plus 2013 mit 4G startet, erwartet die Nutzer beim Netzbetreiber einen LTE-Speed von bis zu 100 Mbit/s. Dies liegt daran, dass der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter ausschließlich LTE-Frequenzen im Bereich 1800-MHz ersteigert hat.

Den LTE-Speed der Netzbetreiber überprüfen:

Wenn Sie wissen wollen, welchen LTE-Speed die Netzbetreiber an Ihrer Wunschadresse anbieten, können Sie unsere unverbindliche LTE-Verfügbarkeitsabfrage machen. Wir ermitteln mit unserem unabhängigen und kostenlosen 4G-Check die LTE-Verfügbarkeit an Ihrer Wunschadresse. Machen Sie in jedem Fall unsere LTE-Abfrage, bevor Sie sich für einen der Netzbetreiber entscheiden.

LTE-Speed der Netzbetreiber überprüfen

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Nach wenigen Sekunden erhalten Sie ein Ergebnis und können die einzelnen 4G-Tarife mit unterschiedlichem LTE-Speed auswählen. Dabei müssen es nicht zwangsläufig die Highspeed-Tarife mit bis zu 100 Mbit/s sein, wie sie T-Mobile in allen Städten anbietet. Auch die 800-MHz-Frequenzen bieten Vorteile und können für einzelne Anwendungszwecke sinnvoll sein.

LTE-Speed der kurzwelligen und langwelligen 4G-Frequenzen

Die kurzwelligen und langwelligen LTE-Frequenzen haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. So bieten die 800-MHz-Frequenzen zwar nur einen 4G-Speed von bis zu 50 Mbit/s, können dagegen jedoch einen Umkreis von bis zu 10 Kilometer mit LTE abdecken. Dazu kann man mit den kurzwelligen Frequenzen besonders einfach Gebäude durchdringen, wodurch das 800-MHz Frequenzspektrum ideal für den LTE-Ausbau auf dem Land ist. Aber auch wer in der Stadt innerhalb von Gebäuden surfen möchte, ist mit den 800-MHz-Frequenzen der Netzbetreiber Vodafone und o2 auch in den Ballungsgebieten gut beraten.

LTE-Speed in der Stadt und auf dem Land

LTE-Speed in der Stadt und auf dem Land, Bildquelle: Deutsche Telekom

Wer einen besonderen Wert auf den maximalen LTE-Speed legt und 4G vor allem mobil in den Städten nutzt, sollte sich für T-Mobile als Anbieter entscheiden. Ein LTE-Sendemast im Bereich 1800-MHz und 2600-MHz deckt nur einen Umkreis von zwei Kilometer mit 4G ab, dafür stehen entsprechend mehr 4G-Funkmasten in den Städten. Mit den vielen Funktürme möchte man gleichzeitig die zahlreichen Nutzer in den Ballungsgebieten mit ausreichend 4G-Speed versorgen. In einer ausgelasteten Funkzelle in den langwelligen LTE-Frequenzen erreicht den einzelnen Nutzer noch einen LTE-Speed von 10 bis 15 Mbit/s.

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